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Irak

Letzte Aktualisierung: 23. März 2017

Die Republik Irak liegt am nordöstlichen Rand der arabischen Halbinsel. Sie grenzt im Osten an Iran, im Süden an Kuwait und Saudi-Arabien, im Westen an Jordanien und Syrien und im Norden an die Türkei. Im Südosten hat der Irak zudem einen schmalen Zugang zum Meer. Der Irak ist etwas weniger als anderthalb mal so groß wie Deutschland. Mit seinen etwa 38,1 Millionen Einwohnern ist der Irak das drittgrößte arabische Land nach Ägypten und Algerien.

Seine Bevölkerung ist sehr divers. Im Norden leben vor allem Kurden, die rund 15 bis 20 Prozent der Gesamtbevölkerung ausmachen. Die übrigen Einwohner des Iraks sind sehr überwiegend Araber (75-80%). Die Mehrheit der Bevölkerung bekennt sich zum schiitischen Islam (60-65%). Sunniten machen etwa 35 Prozent der Bevölkerung aus. Hauptstadt des Landes ist Bagdad. Die Region Kurdistan genießt eine weitgehende, in der Verfassung verankerte Autonomie.

Der Irak ist ein demokratisch verfasster Bundesstaat. Seit 2014 steht an seiner Spitze Präsident Fuad Masum. Premierminister ist ebenfalls seit 2014 Haider al-Abbadi.

Das Land verfügt über die fünftgrößten Ölreserven der Welt und nach Saudi-Arabien über die zweitgrößten aller arabischen Länder. Auch das Erdgasvorkommen gehört zu den größten der Welt. Deutschland bezieht aus dem Irak fast ausschließlich Öl und exportiert dorthin vor allem Maschinen, Elektrotechnik und Arzneimittel. Dank seinen natürlichen Ressourcen, der Lage im fruchtbaren Gebiet an Euphrat und Tigris und der großen Bevölkerung hat der Irak das Potenzial, eines der reichsten arabischen Länder zu sein. Dringender Investitionsbedarf besteht in den Bereichen Gesundheitsfürsorge, Elektrizitäts- und Wasserversorgung sowie in der Ölindustrie. Mehr

 

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