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Sudan

Letzte Aktualisierung: 27. März 2017

Die Republik Sudan gehört auf Grund ihrer Größe zu Nord-, Ost- und Zentralafrika und ist mehr als fünfmal so groß wie Deutschland. Im Norden grenzt sie an Ägypten, mit dem sie lange zurückreichende historische Verbindungen teilt, im Osten an Eritrea und Äthiopien, im Süden an den Südsudan und im Westen an die Zentralafrikanische Republik, an Tschad und an Libyen. Mit circa 36,7 Millionen Einwohner ist der Sudan das viertgrößte arabische Land nach Ägypten, Algerien und dem Irak. Die Hauptstadt Khartum liegt im Landesinnern am Zusammenfluss von Weißem und Blauem Nil. Staatsoberhaupt ist seit 1989 Präsident Omar Hassan al-Bashir.

Der Sudan hat einen 750 Kilometer breiten Zugang zum Roten Meer, der vor allem für Fischerei und Tourismus ausgebaut werden soll. Die größte Hafenstadt Port Sudan trägt mit rund 900 Millionen Euro enorm zum BIP bei.  Der Sudan ist reich an Bodenschätzen, darunter Erzen, Gold und anderen Edelmetallen sowie Öl, wobei der Großtei des Öls aus dem seit 2011 unabhängigen Südsudan über Pipelines nach Port Sudan transportiert wird. Ölexport und Landwirtschaft sind mit rund 30 Prozent die stärksten Wirtschaftszweige.

Die Regierung plant, künftig eine größere Produktvielfalt zu schaffen. Im Fokus stehen hier der Bergbau sowie Landwirtschaft und Nahrungsmittelproduktion. Zudem bietet der Sudan eine attraktive Investitionsgesetzgebung. Investitionen sollen vor allem für den Ausbau der Infrastruktur angezogen werden. Vor allem aus den arabischen Golfländern kamen Mittel, die ins Wasserressourcenmanagement und in den Energiesektor einschließlich erneuerbarer Energien flossen. Mehr

 

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