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Salon Diplomatique Algerien

 

„Ein arabische Erfolgsgeschichte“. So zitierte EMA-Präsident Christian Wulff die Neue Zürcher Zeitung bei der Eröffnung des Salon Diplomatique Algerien am 17. Septermber 2015 in Hamburg. Rund 50 Gäste aus Politik und Wirtschaft sowie Repräsentanten arabischer Auslandsvertretungen waren der Einladung der EMA und der Botschaft der Republik Algerien zum Salon Diplomatique im Anglo-German Club gefolgt.

Im stilvollen Ambiente wurden die Gäste von EMA-Präsident Christian Wulff begrüßt und vom Algerischen Botschafter der Republik Algeriens, S.E. Nor-Eddine Aouam, und dem Wirtschaftsattaché der Botschaft, Herrn Mounir Bourouba, über die wirtschaftlichen Potenziale des prosperierenden Algeriens informiert. Im Anschluss profitierten die Teilnehmer von der Gelegenheit zum Networking um untereinander zu diskutieren, Fragen zu stellen und sich intensiv über Erfahrungen und Projekte in der Region auszutauschen. 

     

In seinem Grußwort hob EMA-Präsident Christian Wulff die vielen Facetten des größten Flächenstaates Afrikas hervor. Dabei betonte er die guten und langjährigen deutsch-algerischen Beziehungen sowie die Bedeutung gemeinsamer Projekte und Interessen. Ziel der EMA sei es die „bilateralen Kontakte zu vertiefen und auszubauen“. Dabei sei die Aufgabe „Bühnen zu bauen auf denen mittelständische Unternehmen selber spielen“ um erfolgreiche Kooperationen zwischen Deutschland und der Mittelmeer- und Nahost-Region zu ermöglichen.

Der Botschafter der Republik Algerien, S.E. Nor-Eddine Aouam, informierte über wirtschaftspolitische Entwicklungen, aktuellen und zukünftigen Regierungsprogrammen sowie Ausschreibungen und Großprojekten im Land. Investitionsmöglichkeiten seien vor allem aufgrund der hohen Wachstumsraten und die Entscheidung der algerischen Regierung den Ausbau erneuerbarer Energien voranzutreiben, gegeben. Die jüngsten deutsch-algerischen Partnerschaften seien dabei Ausdruck der bereits ausgezeichneten Investitionsbedingungen. Deutsche Unternehmen hätten in der algerischen Wirtschaft „nicht nur einen berechtigten Platz, sondern sogar einen Platz erster Wahl“.

„Die algerische Wirtschaft entwickelt sich in einem wettbewerbsfähigen Kontext in dem bereits viele ausländische Partner ihre Geschäftszahlen vervielfachen konnten“

Der Wirtschaftsattaché der algerischen Botschaft, Herr Mounir Bourouba, klärte das interessierte Publikum außerdem über makroökonomische und rechtliche Rahmenbedingungen des algerischen Marktes auf. Algeriens wirtschaftliche Stabilität und seine Nähe zu den afrikanischen, arabischen und mediterranen Märkten, seien vorteilhafte Standortfaktoren. Ehrgeizige Reform- und Ausbauvorhaben würden durch einen „Überfluss an natürlichen Ressourcen“ begünstigt, welcher Algerien, unter anderem, 2014 zum drittgrößten Energielieferanten der EU machte.

„Die rechtlichen Rahmenbedingungen bieten viele Anreize und machen die algerische Wirtschaft attraktiv, wenn nicht gar verführerisch“

Beide algerischen Vertreter betonten den besonderen Beitrag der EMA im Bereich der wirtschaftlichen Kooperation und begrüßten das für November geplante 2. Deutsch-Algerische Wirtschaftforum in Algier, Sétif, Constantine und Annaba. Der Botschafter sehe die Delegationsreise als Möglichkeit „Vorurteile zu überwinden, exzessive Übervorsicht zu besiegen und gegenseitiges Vertrauen und Partnerschaften aufzubauen“. Man müsse daher „kommen, sehen und siegen“.

 

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