Salon Diplomatique Bahrain 2015

„Dialog lohnt sich!“

Bericht

Rund 60 Gäste folgten der Einladung der EMA zum diesjährigen Neujahrsempfang & Salon Diplomatique mit dem Länderschwerpunkt Bahrain, darunter hochrangige VertreterInnen der  arabischen Auslandsvertretungen sowie aus Wirtschaft und Politik.

Im Rahmen eines Business Lunches mit anschließendem Networking nutzten die TeilnehmerInnen der Veranstaltung die Möglichkeit, sich intensiv über ihre Erfahrungen und Projekte auszutauschen. Hochkarätige Sprecher teilten ihre aktuellen Einschätzungen zur wirtschaftlichen Entwicklung Bahrains und hoben die enorme Bedeutung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen der EMA-Region und Deutschland hervor, insbesondere im Hinblick auf die aktuellen Herausforderungen in den Bereichen Umwelt- und Klimaschutz, Zugang zu Ressourcen und faire Handelsbeziehungen.

© EMA    

 „Die EMA leistet einen ganz konkreten Beitrag, indem sie sich der verantwortungsvollen Förderung der Zusammenarbeit des deutschen Mittelstands mit der Mittelmeer- und Nahost-Region widmet.“

Eröffnet wurde die Veranstaltung von EMA-Präsident Christian Wulff. Die EMA widme sich weiterhin „der besonderen Förderung von Frauen in der Wirtschaft, der Berufsausbildung von jungen Menschen aus arabischen Ländern in Deutschland im Rahmen der Transformationspartnerschaft und dem Thema Nachhaltigkeit in all seinen Facetten“. Er betonte überdies die Bedeutsamkeit eines interkulturellen und transregionalen Dialogs als Voraussetzung für eine erfolgreiche nachhaltige wirtschaftliche Zusammenarbeit.

Geschäftsführerin Clara Gruitrooy stellte das EMA-Jahresprogramm vor und präsentierte zudem die neu erschienene Ausgabe des Magazins Mediterranes. „Es ist wichtig, dass die EMA dem deutschen Mittelstand die vielfältigen Potentiale einer Zusammenarbeit in der Mittelmeer- und Nahostregion aufzeigt. Gleichzeitig möchten wir neue Impulse setzen, etwa mit dem heutigen Schwerpunktthema corporate social responsibility“. Zudem berichtete sie von den großen Fortschritten der beiden neuen EMA-Regionalbüros in Marokko und Tunesien, die sich momentan im Aufbau befinden.

„Bahrain -  das Tor zu den Golfstaaten“

Fokusland des im Anschluss an den Empfang stattfindenden „Salon Diplomatique“ war das Königreich Bahrain. S.E. Botschafter Ebrahim Mahmood Ahmed Abdulla hob in seiner Rede das ausgezeichnete Investitionsklima des Königreiches als „Tor zu den Golfstaaten“ hervor und stellte sich den interessierten Fragen aus dem Publikum.

Sebastian Gerlach, Leiter der deutschen Vertretung des Bahrain Economic Development Boards, erläuterte die beeindruckende wirtschaftliche Entwicklung Bahrains in den letzten Jahrzehnten. Er referierte über die unternehmerfreundlichen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und ging detailliert auf die zahlreichen Investitionsmöglichkeiten für ausländische Unternehmer in Bahrain ein.

Insbesondere die geographische Lage Bahrains und die Nähe zu anderen wichtigen regionalen Märkten sei ein großer Standortvorteil. Zudem könnten ausländische Firmen sich zu ähnlichen Konditionen wie einheimische Firmen ansiedeln. Dazu würden etwa hundertprozentiges Eigentum der Firma sowie Zugang zu und Besitz von Immobilien und Land in der wirtschaftlichen Kernregion von Bahrain gehören.

Im Anschluss an die Vorträge nutzten die TeilnehmerInnen die Gelegenheit, sich intensiv über ihre geplanten oder derzeitigen Projekte in der Region auszutauschen.


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