Business Diplomacy

Salon Diplomatique Marokko

Zur Vorbereitung auf das 6. Deutsch-Marokkanische Wirtschaftsforum lud die EMA zusammen mit der marokkanischen Botschaft zum „Salon Diplomatique Marokko“ ein.

Eröffnet wurde die Veranstaltung vom Gastgaber, S.E. Omar Zniber, Botschafter des Königreichs Marokko in der Bundesrepubi Deutschland, der sich mit einer Rede zum Standort Marokko an die Veranstaltungsteilnehmer richtete. Dabei ging er insbesondere auf die vielseitigen Stärken Marokkos ein, die das Land attraktiv für ausländische Investitionen machen. Desweiteren sprach der Botschafter über Wirtschaftsektoren, die von der marokkanischen Regierung zu strategischen Schlüsselsektoren erklärt wurden, darunter der Automobil- und Luftfahrtsektor sowie erneuerbare Energien.

Vor allem im Bereich der erneuerbaren Energien sei Deutschland einer der wichtigsten Partner, was sich jüngst durch die Eröffnung einer Windkraft-Fabrik von Siemens nahe Tanger zeigte. S.E. Omar Zniber betonte wie wichtig es sei diese bilateralen Wirtschaftsbeziehungen weiter auszubauen und rief die Zuhörer dazu auf, sich nicht nur von den enthusiastischen Worten eines Botschafters, sondern vor allem von der Realität vor Ort überzeugen zulassen.

"Es sind keine entfernten Projekte. Sie sind bereits Wirklichkeit!"
-S.E. Omar Zniber über die Projekte der Marokkanischen Regierung

Auf die Eröffnungsrede folgte ein Erfahrungsbericht über den Markteinstieg in Marokko von Dr. Kerstin Hartsch, Leiterin des Büros für Ökologie und Umwelt der IPRO consult GmbH in Dresden. Im Rahmen ihrer Tätigkeit in Marokko realisierte ihr Unternehmen mehrere Umwelt-Projekte rund um Rekultivierung, Wassermanagement sowie klimaangepasste Bauplanung. Sie lobte die ausgesprochen gute sektorielle Wirtschaftsplanung in Marokko und betonte wie sehr die Zusammenarbeit mit starken lokalen Partnern den Markteinstig vereinfache.

Abschließend berichtete EMA-Geschäftsführerin Clara Gruitrooy von der Arbeit der EMA in Marokko und präsentierte dem Publikum das Programm des 6. Deutsch-Marokkanischen Wirtschaftsforums. Im Anschluss an die Vorstellung der Delegationsreise hatten die Teilnehmer die Möglichkeit Fragen zu stellen sowie sich persönlich auszutauschen.