Business Diplomacy

Salon Diplomatique Marokko

In Vorbereitung auf das 7. Deutsch-Marokkanische Wirtschaftsforum bot der Salon Diplomatique Marokko in der Berliner Botschaft des Königreichs Marokko am 15. Juni 2017 Auskunft über die diesjährigen Forumsschwerpunkte sowie landesspezifische Informationen zum Standort Marokko.

 

                                                                             

 

Die Eröffnungsrede des marokkanischen Gesandten Khalid Lahsaini gab Einblick in die vielseitigen Chancen für ausländische Investoren in Marokko dank der weitreichenden Errungenschaften des Königreichs in Bereichen der Finanzbrache, der erneuerbaren Energien oder dem Infrastrukturausbau. Der gerade erst in Berlin stattgefundene Afrika-Gipfel im Rahmen des G20 Gipfels habe erneut gezeigt, dass Marokko zentrales Land für die deutsch-afrikanischen Beziehungen sei.

Anschließend folgte ein informativer Beitrag zur deutsch-marokkanischen Rechtsberatung seitens des Rechtsanwalts Oussama Al-Agi sowie eine Vorstellung des Engagements des Bundestagsabgeordneten Jürgen Klimke in Marokko in seiner Funktion als Obmann im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, insbesondere als Vorsitzender der deutschen Gesellschaft der Freunde Marokkos, durch dessen Büroleiter Roman Fürtig.

Aufschlussreiche Erkenntnisse zum Markteinstieg in Marokko bot der Erfahrungsbericht von Dr. Kerstin Hartsch, Leiterin des Büros für Ökologie und Umwelt der IPRO consult GmbH in Dresden. Aus ihrer langjährigen Arbeitserfahrung in Marokko im Rahmen von Umwelt-Projekten verwies Frau Dr. Hartsch auf die ausgesprochen gute sektorielle Wirtschaftsplanung in Marokko und betonte wie sehr die Zusammenarbeit mit starken lokalen Partnern den Markteinstieg vereinfache.

Geschäftsführerin Clara Gruitrooy präsentierte anschließend das diesjährige Programm des Deutsch-Marokkanischen Wirtschaftsforums sowie aktuelle Projekte der EMA wie das deutsch-arabische Mentoring-Programm Ouissal.

Abschluss des Salon diplomatique bildete eine Gesprächsrunde, die die Beantwortung offener Publikumsfragen und des Austauschs unter den Teilnehmern ermöglichte.