Länderforen

Das 4. Deutsch-Algerische Wirtschaftsforum

Die algerische Regierung eröffnet mit der Umstrukturierung der Wirtschaft und branchenübergreifenden Staatsinvestitionen neue Geschäftsmöglichkeiten für Investoren in Algerien. Das neue Investitionsgesetz erleichtert Investoren durch Fördermaßnahmen den Eintritt in den algerischen Markt, um Projekte zeitnah abschließen zu können. Weitreichende Modernisierungsvorhaben schaffen attraktive Markt- und Investitionschancen, besonders in der Bau-, Landwirtschafts-, Pharma- und KFZ Branche. Um deutschen Unternehmen einen umfangreichen Einblick zu geben, organisiert die EMA

                                                                       

Das 4. Deutsch-Algerische Wirtschaftsforum
24.-27. September 2017
Algier | Tlemcen |  Oran

 

Das 4. Deutsch-Algerische Wirtschaftsforum beginnt in der Hauptstadt Algier, Verkehrsknotenpunkt und wichtigste Industriestadt Algeriens. Wachsenden Sektoren wie zum Beispiel der Pharma- und der KFZ-Sektor sind dort lokalisiert und algerische Unternehmen stellen eine gute Gelegenheit für eine Partnerschaft mit internationalen Unternehmen dar.

Algerien setzt zukünftig vermehrt auf lokale Produktion, wovon allem die KFZ Branche profitiert. Namenhafte Unternehmen haben bereits Produktionsstätten vor Ort  oder  planen ihre Geschäftsaktivitäten aufzubauen. Weitere Chancen ergeben sich zudem bei der Elektrifizierung von Bahnstrecken und der Produktion von Photovoltaik Teilen. Der jährlich um mehr als 8% wachsende Stromverbrauch macht Algerien zu einem wichtigen Markt für den Kraftwerksbau und die Stromübertragung. Neun Kraftwerke auf Erdgasbasis mit einer Gesamtkapazität von mehr als 8.000 MW sind im Bau. Der Ausbau der Windkraft steht in der Diskussion.

Die Agrarindustrie, die in die Stadt Tlemcen führt, ist ein bedeutender Sektor, da diese im Fokus algerischer Umbaupläne steht und in Zukunft 20% zum BIP beitragen soll. Die algerische Regierung plant hierfür jährliche Ausgaben von 2,8 Mrd. Euro. Von der Ausweitung und der Entwicklung des Agrarsektors können deutsche Unternehmen nicht nur durch die hohe Nachfrage an Maschinen profitieren, sondern auch durch den Know How Transfer. Weitere Investitionen sind laut dem Ministerium für Bergbau und Industrie geplant, um den Abbau und Transport von Phosphat zu fördern. Zurzeit produziert Algerien 1,15 Mio. t Phosphat pro Jahr bei einem geschätzten Phosphatvorkommen von 2,2 Mrd. t. Weitere Projekte sind der Abbau von Eisenerz und Mangan.

Das Forum endet in der Industrie- und Hafenstadt Oran, der zweitgrößten Stadt des Landes, in der 2021 die Mittelmeerspiele ausgetragen werden. Dadurch eröffnen sich diverse Chancen im Industrie-und Bausektor. Deutschland ist der wichtigste Importpartner von Anlagen für den Bau von Fertigteilen und Betonwerken für Algerien.

Begleiten Sie uns nach Algier, Tlemcen und Oran, um gemeinsam Partnerschaften für ein nachhaltiges Wachstum aufzubauen und um und Chancen für richtungsweisende Kooperationen zu nutzen.

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Entdecken Sie weitere Möglichkeiten in Algerien und informieren Sie sich hier über die Stadt Tlemcen!

Unternehmen, die sich für den Tourismussektor interessieren, empfehlen wir die erste internationale Messe für Investitionen im Tourismus- und Anlagensektor "TOURISM INVEST", die anschließend an das 4. Deutsch-Algerische Wirtschaftsforum vom 27. - 30. September 2017 in Algier stattfindet.

 


Ihre Ansprechpartnerin:

Frau Cécile Delorme
E-Mail: c.delorme@ema-germany.org
Telefon:  +49 (0) 40 609 455 437