Das 1. Deutsch-Marokkanische Wirtschaftsforum

Bericht

„Die Teilnahme am Deutsch-Marokkanischen Wirtschaftsforum war eindeutig die richtige Entscheidung. Durch das dichte Programm habe ich viele wichtige Informationen erhalten und die nötigen Kontakte für meine Firmengründung geknüpft.“
 

So resümiert ein Teilnehmer der EMA-Delegationsreise nach Marokko vom 16.-21. Oktober 2010 stellvertretend für die Delegation die gelungene Veranstaltung.

Tanger/Tétouan

Auftakt hierfür bot ein Besichtigungsprogramm in der Region Tanger-Tétouan, das von kulturellen Führungen bis hin zur Besichtigung der Zementfabrik Lafarge und dessen hauseigenen Windpark reichte und den Teilnehmern Raum zum Kennen lernen und Austauschen bot.

Am Folgetag begab sich die Delegation in das Regionale Investitionszentrum der Region Tanger-Tétouan, wo Sie von deren Präsidenten persönlich begrüßt und über die Möglichkeiten und Modalitäten für eine Firmengründung oder zur Durchführung weiterer Projektvorhaben informiert wurde. Zahlreiche marokkanische Geschäftsleute waren anwesend und tauschten sich rege mit der Delegation aus.

Im Anschluss wurde die Delegation in der neu geschaffenen und in steter Expansion befindlichen Freihafenzone gebührend empfangen und herumgeführt. Besonders für die Logistikbranche, aber auch für sämtliche Unternehmer war der Hafen ein äußerst spannender Besichtigungsort.

Zur Veranschaulichung besuchte die Delegation anschließend die Freihandelszone „Tanger Free Zone“, wo Unternehmen aus der Kabelindustrie und Automobilzulieferer die Pforten für die Delegation öffneten. So konnte sie sich ein genaues Bild machen und direkt mit den bereits ansässigen Unternehmern Erfahrungsberichte aus der Praxis austauschen. Auch die Leitung der Freihandelszone stand der wissensbegierigen Delegation Rede und Antwort.

Rabat

„Die Königsstadt Rabat – hier wird Politik gemacht“ lautete das Motto des kommenden Tages, wo die Delegation sogleich von Sabine Bloch, der stellvertrenden Botschafterin, in einem morgendlichen Briefing über die politische und wirtschaftliche Situation Marokkos informiert wurde.

Anschließend lud die Marokkanische Agentur für Investitionen (Agence Marocaine des Investissements, AMDI) in einem renommierten Tagungshotel zu einer Konferenz unter Anwesenheit u.a. von Vertretern des Industrie- und des Außenministeriums.

Dass der Standort Rabat für Dienstleistungen interessant ist, zeigte sich bei der anschließenden Besichtigung von „Technopolis“, einem Komplex für Dienstleistungen und technisches Know-How. Besonders beeindruckend war auch das Infrastrukturprojekt „La Vallée du Bouregreg“, das die Städte Rabat und Salé verbinden wird und den Unternehmern gute Chancen bei den noch ausstehenden Projektausschreibungen prophezeite.

Abends lud Sabine Bloch, die stellvertretende Botschafterin, in Ihre Residenz, wo die Delegation gebührend empfangen und bewirtet wurde. Angeregte Gespräche mit Vertretern der marokkanischen Wirtschaft und Politik stellten die Weichen für künftige Zusammenarbeit.

Casablanca

In Casablanca wurde die Delegation vom Präsidenten der Handelskammer empfangen, wo ein Kooperationsabkommen mit der EMA die künftige enge Zusammenarbeit beider Institutionen besiegelte. Die Teilnehmer der Delegation und anwesende marokkanische Unternehmer stellten sich vor und tauschten wertvolle Informationen.

Nach einem stilvollen Mittagessen lud das deutsche Logistikunternehmen Dachser die Delegation zu seinem Standort in Mohammedia nahe Casablanca ein und stellte seine Leistungen und Abläufe vor. Die größte Bank Marokkos, die Attijariwafa Banque, informierte beim abendlichen Empfang über die Konditionen und Möglichkeiten für Investitionen.

Krönender Abschluss war der Besuch der berühmten Moschee „Hassan II“ , der dem sonst recht intensiven Wirtschaftsforum einen besinnlichen Ausklang verlieh.