Das 7. Deutsch-Marokkanische Wirtschaftsforum

 

„Marokko – Mit neuer außenwirtschaftlicher Ausrichtung auf Erfolgskurs“

Tanger – Rabat – Mohammedia – Casablanca

 

Unter der Leitung von Gabriele Groneberg,

Vizepräsidentin der EMA, Mitglied des Deutschen Bundestages

Bericht

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Logistik, Supply-Chain-Management und Einkauf

Durch drei von der EMA vom 28. Juni bis 13. Juli organisierte Teildelegationen konnte das 7. Deutsch-Marokkanische Wirtschaftsforum erneut die deutsch-marokkanische Zusammenarbeit erfolgreich vertiefen und um wertvolle neue grenzüberschreitende Partnerschaften bereichern. Im besonderen Fokus des diesjährigen Programms standen noch mehr als sonst spezifisch auf die individuellen Bedürfnisse der Delegationsteilnehmer abgestimmte B2B-Gespräche.

Logistik, Supply-Chain-Management und Einkauf waren die Schwerpunktthemen der ersten Teildelegation. Das umfangreiche Programm beinhaltete aufschlussreiche Treffen mit Vertretern der Industrie- und Handelskammern in Tanger und Casablanca und mit Verbänden wie dem Einkäuferverband AMCA, dem Marokkanischen Verband der Exporteure ASMEX oder dem Marokkanischen Verband für Automobilindustrie und Handel AMICA sowie ausführliche B2B-Gespräche. Unter anderem verdeutlichten der Austausch mit Unternehmen in der Tanger Free Zone sowie die Besichtigung des stetig wachsenden Mittelmeerhafens Tanger Med die rasante Infrastrukturentwicklung Marokkos. Diese stellt neben der geostrategischen Position und umfangreichen Investitionsanreizen einen der vielseitigen Standortvorteile des Königreichs dar.

 

Gezielte Projektunterstützung für EMA-Mitglieder und Delegationsteilnehmer

Für die zweite Teildelegation organisierte die EMA anschließend vom 7. bis 9. Juli einen Workshop im German Business Center GBC in Casablanca. Die EMA unterstützte ihr Mitgliedsunternehmen Ritz Instrument Transformers GmbH und dessen deutsche und marokkanische Partner bei einer Projektumsetzung in Marokko.

Der dritte Teil des 7. Deutsch-Marokkanischen Wirtschaftsforums führte die Delegationsteilnehmer vom 9. bis 12. Juli 2017 in die Städte Casablanca, Mohammedia und Rabat. Die von Gabriele Groneberg, MdB und EMA-Vizepräsidentin, geführte Delegation ließ sich zunächst mit einem politischen Briefing seitens des Chargé d’affaires der deutschen Botschaft, Markus Woelke, informieren. Auch dank Präsentationen der regionalen Investitionszentren der Regionen Rabat und Casablanca sowie einem Treffen mit der Investitionsagentur AMDI sammelten die Teilnehmer aufschlussreiche Informationen zum Geschäftsklima und den Investitionsmöglichkeiten in Marokko. Sie alle unterstrichen die Rolle des Königreichs als internationaler Hub und dessen Bedeutung für am afrikanischen Markt interessierte europäische Unternehmen.

 

Gezielte B2B-Gespräche mit potenziellen Partnern

Die Firmenbesichtigungen in Casablanca und Mohammedia (MCI, Charaftex, Actometal), der Roundtable mit dem Vorstand der Industrie- und Handelskammer Rabat sowie gezielte Gespräche mit Unternehmen und Institutionen erlaubte es den Teilnehmern der Delegation den marokkanischen Markt zu entdecken, potenzielle Partner kennenzulernen und den Grundstein für die zukünftige Zusammenarbeit zu legen. Auch ein eigens organisierter Empfang am GBC ermöglichte es der Delegation, zahlreiche Partner wie CGEM, ADFM und andere kennenzulernen.

Darüber hinaus bot der Besuch des Industrieparks Technopolis, der sich als optimaler Standort für Unternehmen in den Bereichen Mikroelektronik, Nanotechnologie, Offshoring und Medien etabliert hat, die Möglichkeit zum Austausch mit dessen Muttergesellschaft MedZ sowie Unternehmensbesichtigungen innerhalb der zugehörigen Freihandelszone. Mit einer anregenden Ansprache Frau Gronebergs zur Bedeutung Marokkos als wichtigem Kooperationspartner Deutschlands und Europas endete das diesjährige Forum schließlich im Rahmen eines Abendempfangs in der Residenz des Chargé d’affaires der deutschen Botschaft in Rabat.

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