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Förderung der wirtschaftlichen Teilhabe von Frauen in Tunesien

„Das Deutsch-Arabische Mentoring-Projekt ist der Leuchtturm in der deutsch-tunesischen Transformationspartnerschaft“, mit diesen Worten begrüßte Jens Plötner, der deutsche Botschafter in Tunesien, am 24. April die über 100 Teilnehmer auf der vom Länderverein EMA ausgerichteten öffentlichen Konferenz im tunesischen Unternehmerdachverband UTICA. Unter dem Motto „Förderung der wirtschaftlichen Teilhabe von Frauen“ brachte die EMA-Konferenz deutsche und tunesische Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft sowie die Teilnehmerinnen des Mentoring-Projekts zusammen, um über die Herausforderungen für Frauen in der Wirtschaft zu diskutieren, gemeinsame Strategien zu präsentieren und die wesentliche Rolle der Verbände für nachhaltiges Wirtschaften zu erörtern.

 

Deutsch-Arabisches Mentoring-Projekt

Förderung der Wirtschaftlichen und Gesellschaftlichen Teilhabe von Frauen in Tunesien

unter der Schirmherrschaft von

Dr. Kristina Schröder, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

& I.E. Sihem Badi, Ministerin für Frauen in Tunesien

www.ouissal.org | www.ema-germany.org

 
© EMA e.V.

 

Neben einer angeregten Austausch mit den Teilnehmerinnen des deutsch-tunesischen Mentoring-Projekts, diskutierten  auf dem hochkarätig besetzen Podium unter anderem:

  • I.E. Sihem Badi, die tunesische Ministerin für Frauen
  • Dr. Martina Gräfin von Bassewitz, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Jens Plötner, Deutscher Botschafter in Tunis
  • Clara Gruitrooy, Geschäftsführerin der EMA
  • Leila Belkhiria Jaber, Chambre Nationale Des Femmes Chefs D'Entreprises.

Die Konferenz rundete das erste Treffen der deutsch-tunesischen Unternehmerinnendelegation des Mentoring-Projekts ab und beinhaltete somit neben der politischen Komponente auch eine ganz persönliche: So boten die Konferenz und das anschließende Abendessen den Projektteilnehmerinnen die Gelegenheit, sich mit weiteren InteressentInnen und MultiplikatorInnen zu vernetzen und zeigten, dass die EMA einen regen Impact schaffen konnte.

Über die interkulturelle und fachliche Vernetzung hinaus bot der fünftägige Tunesienaufenthalt (22.-26. April in Tunis)  den Teilnehmerinnen des ouissal-Projekts die Gelegenheit, die eigenen soft und hard skills zu verbessern und gemeinsam an der Realisierung einer nachhaltigen Geschäftsidee zu arbeiten. Fortan arbeiten die Projektteilnehmerinnen im deutsch-tunesischen Tandem an der Realisierung dieser Geschäftsidee, deren erste Erfolge und lessons learned am 24. Oktober im Zuge des Deutsch-Arabischen Frauennetzwerkforums mit einer breiten Öffentlichkeit geteilt werden.

Das deutsch-arabische Mentoringprojekt „ouissal.org“ wurde von der EMA im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) initiiert und wird vom Auswärtigen Amt im Rahmen der Transformationspartnerschaft gefördert. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter www.ouissal.org.