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Das Maghreb-Forum der EMA

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Das 1. Forum für den Maghreb

Deutschlands Wirtschaft für einen starken Maghreb

19. Oktober 2011 | 9.30 - 17.00 Uhr
Unter der Schirmherrschaft des Bundesministers für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Dirk Niebel
Hamburger Landesvertretung in Berlin | Jägerstraße 1-3, 10117 Berlin
 
Die Bewegungen in der arabischen Welt bringen sehr viele Änderungen mit sich. Die Rolle der arabischen Staaten zu Europa, aber auch untereinander, wird vielfach neu definiert werden. Umso spannender wird nun auch die Frage sein, wie die Maghrebregion sich in dieser neuen Ära wirtschaftlich behaupten wird und wie sich Deutschlands Wirtschaft zukünftig mit der Region vernetzt.
 
Im Jahre 1989 wurde die "Union du Maghreb Arabe" (arabische Maghreb-Union) von fünf Staaten gegründet: Marokko, Algerien, Tunesien, Mauretanien und Libyen.In vielerlei Hinsicht blieb die Maghrebunion allerdings inaktiv, was nicht zuletzt politisch zu begründen war. Dabei ist die Region geprägt von gemeinsamen historischen und geografischen Herausforderungen.
 
Die von Desertifikation betroffene Region mit hoher Wasserknappheit muss etwa innovative Lösungen und hochmoderne Technologien implementieren, um nachhaltiges, zukunftsweisendes Wirtschaften ermöglichen zu können. Neben Projekten der Umwelttechnik und der Erneuerbaren Energien gilt es darüber hinaus, die ökologische Landwirtschaft weiter auszubauen und Strukturen für einen nachhaltigen Tourismus zu schaffen. Für den Ausbau des Handels mit Europa und insbesondere innerhalb der Maghrebunion gilt es, vorhandene Infrastrukturprojekte umzusetzen, etwa die Maghrebautobahn.
 
Für Deutschland und Europa ist eine starke wirtschaftliche Integration des Maghreb von höchstem Interesse. Vereinfachte und transparentere Handelsbeziehungen, die Schaffung von Arbeitsplätzen in einer Region mit hohem Bevölkerungswachstum und ausgebildeten Fachkräften könnten den Migrationsdruck in Richtung Europa mindern und die Region zu einem stabilen und noch prosperierenderen Partner Europas und ganz Afrikas werden lassen. Inwiefern deutsche Politik zur Umsetzung dieses Szenarios beitragen kann, soll ebenso erörtert werden, wie die Frage, welche Chancen und Risiken sich deutschen Unternehmern im Maghreb bieten und inwiefern das Engagement in einem der Länder zukünftig zur wirtschaftlichen Erschließung der gesamten Region verhelfen kann.
 
Ein derartiges übergreifendes Forum hat es in Deutschland bislang nicht gegeben. Mit ihren kreativen Ideen, ihrem einmaligen Netzwerk und ihrer jungen Dynamik schafft die EMA erneut ein interdisziplinäres Forum für einen nachhaltigen, zukunftsweisenden Austausch von Experten und Repräsentanten sämtlicher Branchen aus ganz Deutschland und dem gesamten Maghreb. 
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