das 2. Deutsch-Arabische Umweltforum

Jordanien als Zielregion

Jordaniens zentrale Lage im Nahen Osten, die stabile politische Situation sowie die stabilen Beziehungen nach Europa machen Jordanien derzeit höchst interessant für Unternehmer und Investoren aus dem Ausland. Umringt von seinen ölreichen Nachbarstaaten setzt das rohstoffarme Königreich insbesondere auf innovative Lösungen der Energiegewinnung und birgt großes Potenzial für die Marktausweitung für Erneuerbare Energien, insbesondere Wind- und Solarenergie. Die größte Herausforderung für die jordanische Wirtschaft birgt die Wasserknappheit. Technologien für den Bau von Pipelines, Kläranlagen und den Ausbau des Wassernetzwerkes der Marke „Made in Germany“, sowie Expertise im Bereich Wassermanagement sind somit von größter Bedeutung und werden sehr geschätzt.

Als wichtigster europäischer Handelspartner Jordaniens kann Deutschland als größtes bilaterales Geberland auf politischer, wirtschaftlicher und wissenschaftlicher Basis einen wesentlichen Beitrag zum nachhaltigen und innovativen Umweltschutz in der Region leisten: Allein in den Bereichen Energie und Umwelttechnologie beliefen sich die deutsch-jordanischen Handelsbeziehungen schon im 1.Quartal 2012 auf rund 270 Mio. Euro. Das Hauptinteresse liegt bei Erneuerbaren Energien: Windkraft, welche bis 2020 ganze 20% des jordanischen Energiemarktes ausmachen soll sowie Solarkraft und Energiegewinnung aus Abfall. Aufgrund des starken Bevölkerungswachstums stehen Jordanien besonders im Energiesektor die größten Herausforderungen und Investitionsmöglichkeiten bevor. Seit August 2010 begünstigt  ein Investitionsschutz- und Förderabkommen die Wirtschafts- und entwicklungspolitischen Beziehungen zwischen Deutschland und Jordanien.

Weitere Schwerpunktbranchen der jordanischen Wirtschaft sind der an Bedeutung gewinnende Tourismus, Informations- und Kommunikationstechnologien, sowie die Landwirtschaft. Der Ausbau dieser Sektoren steht jedoch in direkter Verbindung mit den Entwicklungen des Umweltsektors bezüglich des Wasserhaushalts, Abfall und Recycling, sowie der Energiegewinnung.

Die EMA knüpft mit dem diesjährigen Umweltforum in Jordanien an die aussichtsreiche Entwicklung des Sektors Umwelttechnologien in Jordanien an: Entscheidungsträger sowie Akteure aus Umweltpolitik und Wirtschaft werden zusammengebracht, Investitions- und Entwicklungsmöglichkeiten für beide Partnerländer aufgezeigt.


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