Regionalforen

Das 3. Deutsch-Arabische Wasserforum

"Refugee pressure and the water sector - transforming an area of confrontation into one of economic cooperation"

Das 3. Deutsch-Arabische Wasserforum

31. Mai - 02. Juni 2015

in der Handelskammer Amman, Jordanien
(Veranstaltungssprache: Arabisch, Englisch, Deutsch)

Unter der Schirmherrschaft von SKH Prinz Hassan bin Talal, Ehrenpräsident der EMA
Leitung der EMA-Delegation: Christian Wulff, EMA-Präsident, Bundespräsident a.D.

 

Wasserknappheit stellt für viele arabische Länder eine große Herausforderung dar. Unter den 20 Ländern, die weltweit am stärksten von Wasserknappheit bedroht sind, sind 14 arabische, in denen selbst marginale Veränderungen des wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Gefüges gravierende Auswirkungen auf den Wassersektor haben.

Angesichts des rasanten Bevölkerungswachstums, ausgelöst durch den starken Zustrom an Flüchtlingen, geraten die ohnehin knappen Wasserressourcen und die teils schon zuvor überlastete Infrastruktur momentan enorm unter Druck.

Industrie, Wasserversorgung und Landwirtschaft stehen in enger Konkurrenz um die knappen Wasserressourcen. Die Auswirkungen auf den Wassersektor sind bereits deutlich erkennbar: rapide sinkende Grundwasserspiegel, eine drohende Versalzung als Folge der Übernutzung sowie unregelmäßige und rationierte Wasserlieferungen und eine damit einhergehende Verschlechterung der sanitären Anlagen und Hygiene.

Bisher ausgerichtete Konferenzen, wie die 2013 von der jordanischen Regierung veranstaltete „High-Level Water Conference on Jordan’s Water Crisis“ sowie die vom Auswärtigen Amt im Oktober 2014 ausgerichteten „Konferenz zur Lage der syrischen Flüchtlinge“, betonten insbesondere die Notwendigkeit der engen internationalen Zusammenarbeit sowie der langfristigen Stabilisierung und Rehabilitierung des Wasser- und Abwassernetzwerkes, um der großen Nachfrage auch in Zukunft standhalten zu können.

Deutsche Unternehmen können hierbei durch ihr Fachwissen und dank modernster Technik maßgeschneiderte Lösungen und Produkte bieten und so einen entscheidenden Beitrag zur langfristigen Entspannung des Wassersektors leisten.

Das 3. Deutsch-Arabisch Wasserforum dient dem Austausch arabischer und europäischer Führungspersönlichkeiten und Entscheidungsträgern aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft und hat sich die Förderung von öffentlich-privaten Partnerschaften im Wassersektor zugunsten der Verbesserung der angespannten Situation zum Ziel gesetzt.

Teilnehmern aus der Wirtschaft, insbesondere klein und mittelständischen Unternehmen, bietet das Forum die entsprechende Plattform, um gemeinsam mit öffentlichen Stellen effiziente und nachhaltige Lösungen für die Wasserwirtschaft zu entwickeln.

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