wirtschaftsdelegationen

Dschibuti

14. bis 18. August 2013 in Dschibuti

Vom 14. bis 18. August 2013 organisierte die EMA e.V. eine Delegationsreise für ihre Mitglieder in die Republik Dschibuti. Im Rahmen dieser Reise gab es die Gelegenheit hochrangige Vertreter aus der dschibutischen Regierung und der Privatwirtschaft zu treffen. Die Besichtigung der wirtschaftlichen Potentiale und industriellen Sehenswürdigkeiten von Dschibuti, wurde komplettiert mit einem Rahmenprogramm um Land und Leute kennenzulernen.

Zum Auftakt des viertägigen Besuchsprogramms wurde die Delegation von dem Minister für Infrastruktur und Transport, Moussa Ahmed Hassan, begrüßt. Dabei wurden die Perspektiven der verschiedenen Großprojekte im Land und das Potential des Logistiksektors besprochen. Anschließend lud der Präsident der Djibouti Ports and Free Zones Authority zu einem Gespräch ein, das mit einer Besichtigung der Hafenanlagen von Dschibuti und Doraleh verbunden wurde. Die Delegation konnte sich nicht nur von der hohen Qualität und der Effizienz der dschibutischen Hafenlogistik überzeugen sondern auch von dem großen Engagement der dschibutischen Gastgeber, die Infrastruktur des Landes mit ehrgeizigen Projekten auszubauen.

© EMA    

In weiteren interessanten Gesprächen mit Regierungsmitgliedern, wie dem Beigeordneten Minister für Handel, KMUs, Handwerk, Tourismus und Formalisierung, und dem Finanzminister konnten die Rahmenbedingungen für Handels- und Investitionsmöglichkeiten besprochen werden. Der Direktor des Nationalen Tourismusbüros konnte die Besonderheiten und Potentiale des Tourismussektors in Dschibuti darstellen. Komplettiert wurden die Informationen durch den Geschäftsträger der deutschen Botschaft der zu den Details der deutsch-dschibutischen Beziehungen informierte. Besonders erwähnenswert war der Besuch bei Dubai Port World, der das Bild der Hafenlogistik komplettierte.

Dieses Thema wurde abgerundet durch einen Besuch bei der Nationalen Investitionsagentur und der dschibutischen Handelskammer. Hierbei wurden die außergewöhnlichen Vorzüge des Investitionsstandorts Dschibuti präsentiert und Kooperationsmöglichkeiten diskutiert. Verstärkt wird auch in andere Sektoren investiert, wie zum Beispiel die Finanzbranche, die Erneuerbaren Energien und den Tourismus.

Die Reiseteilnehmer unternahmen ebenfalls einen Ausflug zum Assal See, dem salzhaltigsten Gewässer der Welt, der als nationales Kulturgut und bedeutende Touristenattraktion zählt.

Am letzten Tag der Reise empfing der Premierminister von Dschibuti die Delegation, was die Wichtigkeit von Investoren für Dschibuti unterstreicht und einen gelungenen Abschluss der Reise darstellte.

© EMA

>> Hier gelangen Sie zum Programm