Virtuelle Markterkundungsreise Jordanien

Nachhaltige Bauwirtschaft, Bauhandwerk & Infrastruktur

Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) organisiert die EMA in Zusammenarbeit mit der Amman Chamber of Commerce und dem Green Building Council Jordanien eine virtuelle Markterkundung zum Thema nachhaltige Bauwirtschaft im Haschemitischen Königreich Jordanien.
 

Virtuelle Markterkundung Jordanien

„Nachhaltige Bauwirtschaft, Bauhandwerk & Infrastruktur“

17.-25. November 2020

Online | Berlin | Amman

 

Es handelt sich dabei um eine projektbezogene Fördermaßnahme im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms. Zielgruppe sind vorwiegend kleine und mittelständische deutsche Unternehmen (KMU). Die aktuelle Situation und die Auswirkungen der globalen Covid-19-Pandemie lassen internationale Reisetätigkeit und damit eine physische Durchführung der Reise vor Ort nicht zu.

Ziel der virtuellen Reise ist, deutschen Unternehmen einen ausführlichen Einblick in die Geschäftsmöglichkeiten der unterschiedlichen Bereiche der Bauwirtschaft Jordaniens zu vermitteln und relevante Akteure der Branche kennenzulernen sowie passgenaue Kontakte zu Geschäfts- und Kooperationspartnern zu knüpfen, um das Auslandsgeschäft erfolgreich zu erweitern.

Das erwartet Sie:

Mit der virtuellen Reise können sie schnell und einfach neue Märkte erkunden und profitieren von einer Zeit- und Kosteneinsparung, indem alle Termine von Zuhause oder dem Büro aus Deutschland wahrgenommen werden können.

  • Online Expertengespräche, -Interviews und virtuelle Rundgänge zu spezifischen Informationen über Tätigkeiten im Markt
  • The German-Arab Forum for Building and Construction - eine eintägige Konferenz im Rahmen der virtuellen Markterkundung, mit Live-Vorträgen und -Streams zu relevanten Themen der Bauwirtschaft, Austausch mit ExpertInnen aus Deutschland und Jordanien und Netzwerk- und Kontaktaufbau mit relevanten Akteuren aus Politik und Wirtschaft. Sie können live in Berlin oder digital teilnehmen.
  • Eine ausführliche Zielmarktanalyse über die Bauwirtschaftsbranche in Jordanien: Sie beinhaltet allgemeine und fachspezifische Informationen über den jordanischen Zielmarkt, das Marktpotenzial und -entwicklungen sowie rechtliche, politische und wirtschaftliche Informationen zum Markteinstieg
  • Virtuelle B2B-Termine mit wichtigen BranchenvertreterInnen und relevanten Kundengruppen, um Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsabsichten möglichen Geschäftspartnern näher zu bringen

Der Bausektor in Jordanien

Die Baubranche in Jordanien ist geprägt von großem Wachstum, was unter anderem durch den Flüchtlingsstrom aus dem Irak und Syrien mitbestimmt wurde, der sowohl zusätzliche Investitionen als auch zusätzliche Arbeitskraft für die Bauindustrie mit sich brachte. Es besteht großes Interesse an deutscher Expertise und Erfahrung in verschiedenen Bereichen der Bauwirtschaft, insbesondere in Anbetracht des Jordan Economic Growth Plan 2018-2022, der einen signifikanten Fokus auf die Bauwirtschaft als Wachstums-Cluster legt.

Geschäftschancen für deutsche Unternehmen

Für deutsche Unternehmen bieten sich Marktchancen in allen Bereichen des Bausektors. In Jordaniens Hauptstadt Amman wurden in den vergangenen Jahren zahlreiche prestigeträchtige Großbauprojekte umgesetzt. Es besteht in der Branche ein Bewusstsein für die Chancen und Herausforderungen von nachhaltigen Bauweisen und einige Best-Practice-Beispiele für Green-Building-zertifizierte Bauprojekte.

Jordanien ist auch das Tor zu Wiederaufbauprojekten in anderen Ländern in der Region. Ein geschäftliches Engagement in dem Bereich eröffnet die Möglichkeit, in die Wiederaufbaumärkte in Syrien, im Irak, im Jemen und in Libyen sowie in Beirut einzutreten.

Zudem verfügt Jordanien über reichhaltige Vorkommen an Ressourcen wie z.B. Ziersteinen, metallischen Mineralien und Sand-Arten, die für den Bau genutzt werden können. Auch für den Export sind diese Ressourcen relevant und ein Ausbau des internationalen Handels mit Deutschland wird angestrebt.

Hinweise zu Kosten & Teilnahme

Die Markterkundung wird von der EMA durchgeführt und von lokalen Partnern und BranchenexpertInnen unterstützt. Dazu gehören die Amman Chamber of Commerce und der Green Building Council in Jordanien , die als länder- und branchenspezifische Experten ihr Fachwissen und Netzwerk bereitstellen.

Das vom BMWi geförderte Projekt unterliegt den De-Minimis-Regelungen und es fallen nur die Zahlung des Eigenbetrags an sowie ggf. die Reisekosten zu dem Konferenztag in Berlin. Der Eigenanteil der Unternehmen für die Teilnahme an dem virtuellen Projekt beträgt in Abhängigkeit der Größe des Unternehmens zwischen 250 und 500 EUR (netto).

250 EUR (netto) für Teilnehmer mit weniger als 2 Mio. EUR Jahresumsatz und weniger als 10 MitarbeiterInnen

375 EUR (netto) für Teilnehmer mit weniger als 50 Mio. EUR Jahresumsatz und weniger als 500 MitarbeiterInnen

500 EUR (netto) für Teilnehmer ab 50 Mio. EUR Jahresumsatz oder ab 500 MitarbeiterInnen

 

Infoletter Anmeldung Kontakt

 

 

 

Finanziert durch:

Kooperations- und Fachpartner: