EMA aktuell

01.01.2017

6. Sitzung der deutsch-algerischen Gemischten Wirtschaftskommission, 21.-22. Februar 2017 in Algier

 

Die 6. Sitzung der deutsch-algerischen Gemischten Wirtschaftskommission, deren Ko-Vorsitzende der algerische Minister für Industrie und Bergbau, Herr Abdeslam Bouchouareb, und der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Herr Matthias Machnig, sind, findet am 21. und 22. Februar 2017 turnusgemäß in Algier statt.

Anlässlich der letzten Sitzung im April 2015 lobte Staatssekretär Machnig Algerien als „wirtschaftlich und politisch stabilen und wichtigen Partner Deutschlands im Norden Afrikas“. Im Rahmen der Sitzung kamen mehr als 100 Vertreter und Entscheidungsträger aus Unternehmen, Verbänden und Politik der beiden Länder zusammen. Schwerpunkte der bilateralen Zusammenarbeit sind Bildung, Dienstleistungen, Gesundheit, Industrie, Infrastruktur, Innovation und Logistik sowie Energie. Seit 2015 ergänzt die deutsch-algerische Energiepartnerschaft als eigenständige Kooperationsplattform die 2010 ins Leben gerufene Gemischte Wirtschaftskommission.

Im bilateralen Handel wies Deutschland im Jahr 2015 einen Exportüberschuss in Höhe von rund 846 Milliarden Euro auf. Mehr als 200 deutsche Unternehmen sind in Algerien aktiv. Deutschland steht an fünfter Stelle der Lieferländer. Hauptexportgüter sind Maschinen, Autos und Nahrungsmittel. Algerien liefert nach Deutschland vor allem Erdöl.

Die algerische Wirtschaft verzeichnete 2015 vergleichsweise stabile Wachstumsraten von knapp drei Prozent oder mehr in drei aufeinander folgenden Jahren – Tendenz gleichbleibend hoch. Besonders stark sind der Bausektor sowie der Sektor Transport und Logistik mit jeweils deutlich über sechs Prozent gewachsen.

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