EMA aktuell

13.02.2017

EMA begrüßt „Marshallplan mit Afrika“: mehr Nordafrika

Die EMA begrüßt den „Marshallplan mit Afrika“ des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und die neue Wahrnehmung von Afrika als Chancenkontinent. Hierbei ist es der EMA jedoch wichtig, Nordafrika als besondere Region stark zu berücksichtigen. (Foto: KfW-Bildarchiv | photothek.net)

Denn Nordafrika bildet das Bindeglied zwischen Europa und Subsahara-Afrika und darf gerade angesichts seiner geographischen Nähe zu Europa nicht übersehen werden. Die EMA betrachtet das Mittelmeer als Brücke zu einem Kontinent voller Wachstumspotenzial.

Gemäß ihrem Leitsatz versteht die EMA die Notwendigkeit der wirtschaftlichen Entwicklungszusammenarbeit im Sinne der Förderung der Privatwirtschaft und insbesondere des Mittelstands. Die Kooperation auf Augenhöhe führt zu einer nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung und zur Schaffung neuer und Sicherung bestehender Arbeitsplätze und somit zu Zukunftsperspektiven für die sehr jungen Bevölkerungen der afrikanischen Länder. Nachhaltigkeit beinhaltet für die EMA einen ganzheitlichen Ansatz. Das heißt, die EMA setzt sich für Umweltschutz, die soziale Verantwortung von Unternehmen (CSR), Gleichberechtigung sowie Bildung und Ausbildung von Fachpersonal gleichermaßen ein.

Das preisgekrönte EMA-Projekt Ouissal stärkt schon seit 2012 die wirtschaftliche und gesellschaftliche Teilhabe von Frauen in Nordafrika. Es richtet sich gezielt vor allem an junge Start-up-Unternehmerinnen, die mit erfahrenen Unternehmerinnen gemeinsam an der Umsetzung eines Business-Plans arbeiten. Neben dem konkreten Beitrag zur ökonomischen Stabilisierung und zur Beschäftigung von Frauen dient Ouissal zudem der Sichtbarkeit von Unternehmerinnen in der öffentlichen Wahrnehmung, der Förderung der Zusammenarbeit zwischen nordafrikanischen Ländern und dem interkulturellen Dialog.

Als Bindeglied zwischen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) und der Entwicklungszusammenarbeit sowie mit ihrer hohen regionalen Vernetzung und Expertise zeigt die EMA mittelständischen Unternehmen Geschäftschancen in der Region auf und fördert den Aufbau dauerhafter Partnerschaften. Hierbei konzentriert sich die EMA auf wegweisende Branchen wie Wassermanagement, Erneuerbare Energien, Logistik, Gesundheit, Digitalisierung und Landwirtschaft. Es ist dem EMA-Vorstand ein wichtiges Anliegen, seine langjährige Nordafrika-Expertise für den „Marshallplan mit Afrika“ einzubringen.

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